
Der Bordcomputer ist ja ein nettes Spielzeug, aber wer wirklich wissen will was abgeht, der braucht den Vi Monitor.
Es sieht fast aus wie ein Nachrüst-Navi, das da an der Scheibe klebt. Aber das kleine Gerät mit 3,5 Zoll Touchscreen sagt keine Straßen an, hier werden ganz andere Infos bereitgestellt. Der Vi Monitor von Dietz wird mit einem Kabel an der OBD2 – (OnBoard Diagnose) Schnittstelle im Innenraum angeschlossen und kann eine ganze Reihe von Daten live aus dem Auto lesen.
Vier Basismenüs lassen sich beim Start des Vi Monitors wählen: Performance, Monitor, Diagnostics und Settings. Während in den Settings diverse Einstellungen wie zum Beispiel die Empfindlichkeit des G-Sensors konfiguriert werden können, wird im Menü Diagnostics der Fehlerspeicher ausgelesen und angezeigt. Auch das Löschen des Speichers ist möglich. Im Punkt Performance kann man 1/4 Meile Zeiten speichern, eine Leistungs- oder Beschleunigungsmessung aufzeichnen lassen oder 0–100–0 Läufe fahren. Während der Fahrt ist der Menüpunkt Monitor auch sehr interessant: hier kann man fahrzeugabhängig frei konfigurierbare Anzeigen wie Drehzahl, echte Geschwindigkeit, Gaspedalstellung, Lamdasondenregelung, Kattemperatur, G-Kräfte bei Kurvenfahrten und Beschleunigung und vieles mehr in virtuellen Rundinstrumenten anzeigen lassen. Mit der beiliegenden Software Vi Desktop lassen sich die gespeicherten Daten wie gestoppte Rundenzeiten oder Beschleunigungswerte auslesen und am Rechner analysieren. Der Vi Monitor hat dazu einen integrierten Flash Speicher und einen USB Ausgang. Die Software und das Gerät sind ausschließlich in englischer Sprache. Die Auslese- und Anzeigeoptionen sind von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp verschieden. Der Preis für den Vi Monitor liegt bei etwa 419 Euro. Somit macht der Vi Monitor wesentlich mehr Spaß und ist allemal sinnvoller als ein Navi, das einen gerade mal wieder mitten in die autofreie Fußgängerzone gelotst hat.
Infos: www.dietzshop.biz